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Sprachliche Kreativität im Kampf gegen das Corona-Virus

Bereits im letzten Newsletter hatten wir den Einfluss der Pandemie auf die Sprache kurz thematisiert.

Leider zeigen europaweit steigende Infektionszahlen und dadurch erforderliche neue Beschränkungen in unserem Alltag, dass das Virus aktiver ist als je zuvor. Aber auch die sprachliche Kreativität im Kampf gegen COVID-19 zeigt sich ungebremst, so dass wir Ihnen frisch aus dem Internet neue englische Wortkreationen im Zusammenhang mit Corona vorstellen möchten.

Als „coronoid“ wir zum Beispiel eine Person bezeichnet, die eine ausgeprägte Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zeigt.

Eine weitere Neuschöpfung, die laut Twitter Bethany Lambert zugeschrieben wird, ist „coronappropriate“ für angemessene Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung.

Eine augenzwinkernde Begründung für alles, was wegen Corona getan oder auch nicht getan wird, bietet die Wortmischung „for coreasons“, zum Beispiel im folgenden Dialog:

ʺI’m not getting dressed today.ʺ
ʺWhy not?ʺ
ʺFor coreasons.ʺ

Auch im Deutschen ist die Kreativität ungebrochen, so zum Beispiel in den folgenden einprägsamen Reimen zu angemessenen Verhaltensweisen in Zeiten der Pandemie:


Jeder kann ein Vorbild sein: Halt´ genügend Abstand ein!

Jeder kann ein Vorbild sein: Wasch´ die Hände richtig rein!


Und schließlich, um Hamsterkäufe einzudämmen:

Jeder kann ein Vorbild sein: Kauf´ nicht mehr als nötig ein!

     

Wir wünschen Ihnen, Ihren Kollegen und Ihren Angehörigen, dass es in unserem nächsten Newsletter keinen Grund mehr geben wird, dieses Thema erneut aufzugreifen.

In diesem Sinne: Bedecken Sie stets Nase und Mund, dann bleiben Sie gesund!